Ihr Schweizer Versicherungs-Ratgeber
Versicherungsschutz: Finanzielle Sicherheit in der Schweiz
Policen gewähren finanziellen Schutz bei unvorhersehbaren Ereignissen. Sie erlauben Privatpersonen sowie KMU, Risikokosten solidarisch zu tragen. Das Portfolio umfasst Krankenkasse, Reise- und Berufshaftpflicht sowie die Säule 3a für umfassende Stabilität
Basisdeckungen und Vorsorge
Die Grundversicherung als Basis des Schweizer Gesundheitssystems
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt Kosten für Arztbesuche, Medikamente und Spitalaufenthalte. In der Schweiz ist dieser Grundschutz für alle Einwohner vorgeschrieben, wobei Leistungen gesetzlich im KVG fixiert sind.
Das System basiert auf der Kopfprämie und wählbaren Franchisen zur Prämienreduktion. Ergänzend decken freiwillige Zusatzversicherungen nach VVG Lücken wie Zahnkorrekturen, Brillen oder Spitalzusatz ab. Die Grundversicherung bietet identische Leistungen bei allen Kassen. Sparmodelle wie Telmed oder HMO senken die monatliche Belastung, während Prämienverbilligungen kantonale Unterstützung bieten.
Pensionsplanung und Risikoschutz
Todesfallrisiko und Vorsorge für Familie und Zukunft
Eine Lebenspolice bietet finanziellen Schutz für Hinterbliebene oder dient der privaten Vorsorge (Säule 3b). Die Todesfallversicherung zahlt eine Summe aus und sichert Hypotheken ab. Im Gegensatz dazu kombiniert die gemischte Lebensversicherung diesen Schutz mit einem Sparprozess, bei dem das Kapital samt Zinsüberschüssen fällig wird.
Todesfallkapital zur Kreditabsicherung
Deckt das Todesfallrisiko und schützt Familie oder amortisiert die Hypothekarschuld.
Erlebensfallversicherung als Sparziel
Vereint Risikoschutz mit Vorsorgekapital im Rahmen der Säule 3a.
Fondsgebundene Vorsorge für Rendite
Hier investiert man Sparprämien in Anlagestrategien, was Renditechancen bei Marktrisiko bietet.
Die Wahl der Vorsorgelösung hängt von Steuervorteilen und Zielen ab. Entscheidend für die Prämie sind Eintrittsalter, Gesundheitsprüfung, Garantiezins sowie Laufzeit. Ein Versicherungsvergleich der Rückkaufswerte und Konditionen ist für eine optimale Pensionsplanung unverzichtbar.
Strategische Steueroptimierung
Langfristiger Vermögensaufbau



Privathaftpflicht: Schutz für Drittschäden
Sie übernimmt Schäden, die Sie Dritten oder deren Sacheigentum zufügen. Sie ist essentiell für Mieter zur Deckung von Mieterschäden und Abwehr existenzieller Haftungsrisiken.
Der Schutz gilt für Personenschäden und Sachschäden im Privatbereich. Beispiele reichen vom Glasbruch beim Nachbarn bis zum Velo-Unfall. Für Selbstständige ist hingegen eine separate Berufshaftpflichtversicherung nötig. Die Garantiesumme sollte hoch sein (meist 5-10 Mio. CHF). Ein Selbstbehalt kann die Jahresprämie senken.
Sicherung des Inventars durch die Hausratversicherung
Die Police versichert das bewegliche Inventar wie Möbel und Elektronik. Die Deckung greift bei Feuer, Wasser, Elementarereignissen und Einbruch. Die Entschädigung erfolgt meist zum Neuwert, was die Wiederbeschaffung ohne Zeitwertabzug ermöglicht.
Zur Vermeidung von Unterversicherung ist die Versicherungssumme korrekt festzulegen, oft via Wohnflächentarif. Wichtige Erweiterungen sind der einfache Diebstahl auswärts (z.B. Handy, Velo) oder Glasbruch. Dies garantiert umfassenden Sachschutz.
Zusatzdeckungen wie Reisegepäck
Optionale Reiseversicherung für Gepäck oder eine Assistance können den Hausrat-Schutz global ergänzen.
Mobilität und Fahrzeuge
Die Autoversicherung für Motorfahrzeughalter
Obligatorische Motorfahrzeughaftpflicht
Für die Immatrikulation beim Strassenverkehrsamt ist sie zwingend und deckt Haftpflichtansprüche Dritter.
Freiwillige Teilkasko für Elementarschäden
Diese Kaskoversicherung zahlt bei Hagel, Marder, Glasbruch oder Diebstahl am eigenen Wagen.
Vollkasko für Kollisionsschäden
Sie umfasst Teilkasko-Risiken und deckt zusätzlich selbstverschuldete Kollisionen sowie Parkschäden ab.